13 Parteien und 38 Thesen – Der Wahl-O-Mat zur Landtagswahl ist online - Der Landesbeauftragte für politische Bildung in Schleswig-Holstein
BUNDESTAGSWAHL 2017
Patrick Breyer, Lars Harms, Monika Heinold, Daniel Günther, Heiner Garg und Ralf Stegner


Dienstag, 4. April 2017

13 Parteien und 38 Thesen – Der Wahl-O-Mat zur Landtagswahl ist online

Der Wahl-O-Mat zur Landtagswahl ist online! Gemeinsam mit dem Landesbeauftragten für politische Bildung, Christian Meyer-Heidemann, gaben die Spitzenpolitiker Daniel Günther, Ralf Stegner, Monika Heinold, Heiner Garg, Patrick Breyer und Lars heute, 4. April 2017 im Landeshaus den Startschuss für das beliebte Online-Tool und konnten ihn als erste ausprobieren. Ab sofort steht der Wahl-O-Mat zur Landtagswahl in Schleswig-Holstein unter www.wahl-o-mat.de/sh zur Verfügung. 

Sichtlich erleichtert waren die Spitzenpolitiker der im Landtag vertretenen Parteien, nachdem der Wahl-O-Mat ihnen nach dem ersten Durchlauf die richtige Parteimitgliedschaft attestierte: Die Übereinstimmungswerte mit den eigenen Parteien schwankten zwischen 95,2% und 99%.

Wen Sie Ihre eigene Übereinstimmungsquote mit den zur Landtagswahl stehenden Parteien ermitteln möchten, können Sie den Wahl-O-Mat ab sofort unter www.wahl-o-mat.de/sh spielen.

Wahl-O-Mat zur Landtagswahl in Schleswig-Holstein

Die 38 Thesen, zu denen sich die Parteien positionieren mussten, wurden von einer 18-köpfigen Jugendredaktion erstellt. Im Rahmen von zwei Workshops in Mözen und Berlin haben die Jung- und Erstwähler/-innen im Alter von 16 bis 26 Jahren einen umfassenden Fragenkatalog zu verschiedenen Themen der Landespolitik formuliert. Von zwischenzeitlich 136 Thesen ging es am Ende des ersten Workshops auf die 80, die auch den Parteien zur Beantwortung übermittelt wurden. Nach der Beantwortung durch die Parteien hat im Rahmen des zweiten Workshops eine statistische Prüfung stattgefunden, an deren Ende die 38 Thesen des Wahl-O-Mat standen. Unterstützt wurden die Jugendlichen von fünf Expertinnen und Experten aus Schleswig-Holstein und einem wissenschaftlichen und pädagogischen Team der Bundeszentrale für politische Bildung.

„Es stimmt nicht, dass alle Parteien das Gleiche wollen. Der Wahl-O-Mat macht die Unterschiede auf einen Blick deutlich“, so der Landesbeauftragte für politische Bildung, Christian Meyer-Heidemann. „Durch den spielerischen Zugang regt der Wahl-O-Mat zur Beschäftigung mit politischen Themen an und bildet den idealen Einstieg zu einer weitergehenden Auseinandersetzung mit den Parteien und ihren Positionen. Ich hoffe, dass wir damit das Interesse an den landespolitischen Richtungsentscheidungen, um die es am 7. Mai geht, weiter steigern können.“

Auch Pamela Brandt, die das Projekt seit mehreren Jahren bei der Bundeszentrale für politische Bildung leitet, ist überzeugt vom Wahl-O-Mat: „Der Wahl-O-Mat informiert über die Parteien und Themen dieser Landtagswahl. Zudem sprechen die meisten Wahl-O-Mat Nutzer mit Freunden über das Wahl-O-Mat-Ergebnis; damit bringt der Wahl-O-Mat die Forderungen und Themen der Parteien und die Wahl in breiten Teilen der Bevölkerung ins Gespräch.“

Mehr Informationen zum Wahl-O-Mat unter:

http://www.bpb.de/politik/wahlen/wahl-o-mat/
http://www.politische-bildung.sh/wahl-o-mat

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