Schreib Sam - Der Landesbeauftragte für politische Bildung in Schleswig-Holstein
Rückenaufnahme eines Lager-Sträflings


Dienstag, 4. April 2017

Schreib Sam

Sam Pivnik war gerade mal 13 Jahre alt, als die Wehrmacht in Polen einmarschierte. Mit der Familie lebte er in einem oberschlesischen Städtchen, der Vater war Schneider und stopfte den Leuten die Hosen. Da wurde aus dem Städtchen ein Ghetto, und Sam, der damals noch »Szlamek« hieß, war mittendrin. Er überlebte – auch das Grauen von Auschwitz, die Selektion durch Mengele, die Zwangsarbeit, den Todesmarsch, den Schiffbruch der Cap Arcona. Unzählige Male entging er dem Tod.

Fast ein halbes Jahrhundert hat es gedauert bis Sam Pivnik über seine Geschichte als Auschwitz-Überlebender sprechen konnte.
Zu schmerzlich war die Erinnerung, zu tief saß das Grauen. Nun hatte er noch einen sehnlichen Wunsch – dass sein Buch auch in Deutschland veröffentlicht wird. Dies ist nun geschehen.

Wenn Sie Sams Geschichte berührt hat und Sie ihm das gerne sagen wollen, dann: Schreiben Sie ihm! Jedem Buch ist eine adressierte Postkarte beigelegt. Es würde ihm viel bedeuten. Lassen Sie Sam und seine Familie wissen, dass seine Stimme gehört wird.

Die ersten Postkarten sind bereits bei Sam eingetroffen und mit Erlaubnis der Absender/-innen in einem Blog veröffentlicht.

 

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