Krankenmorde in der NS-Zeit - Der Landesbeauftragte für politische Bildung in Schleswig-Holstein
Das Bild zeigt Karl Brandt bei der Urteilsverkündung im Nürnberger Ärzteprozess 1947


Krankenmorde in der NS-Zeit

Donnerstag, 18. Januar 2018
18.00 Uhr
Ev.-Luth. Kirchengemeinde Heide
Markt 27
25746 Heide

2017 jährte sich die Urteilsverkündung im Nürnberger Ärzteprozess 1947 zum 70. Mal. In dem Verfahren wurden nicht nur die verbrecherischen medizinischen Versuche in den Konzentrationslagern verhandelt, sondern auch die Ermordung von annähernd 250.000 psychisch kranken und geistig behinderten Menschen im Verlauf des Zweiten Weltkriegs. Die Täter waren Ärztinnen und Ärzte, die Tatorte Krankenhäuser und Psychiatrische Anstalten im gesamten Deutschen Reich. Im Vortrag werden zunächst Ursprung und Verlauf dieser Verbrechen dargestellt, in einem zweiten Teil sollen die juristische Aufarbeitung und ethische Nachwirkungen in der Bundesrepublik diskutiert  werden.

Diese Veranstaltung wird in Kooperation mit „Gegen Vergessen - Für Demokratie e.V.“  durchgeführt.

 

Programm

Begrüßung:

Günter Neugebauer
Sprecher der Regionalen Arbeitsgruppe von „Gegen Vergessen. Für Demokratie e.V.“

Grußworte:

Dr. Andreas Crystall
Propst des Evangelisch-Lutherischen Kirchenkreises Dithmarschen

Dr. Christian Meyer-Heidemann
Landesbeauftragter für politische Bildung

Vortrag:

Prof. Dr. Thomas Beddies
Institut für Geschichte der Medizin und Ethik in der Medizin an der Charité Berlin

Aussprache und Schlusswort:

Berndt Steincke
Sprecher der Sektion Westküste von „Gegen Vergessen. Für Demokratie e.V.“

Anmeldung

E-Mail: lpb@landtag.ltsh.de
Telefon: 0431 988 1646

Der Eintritt ist frei.
Parkmöglichkeiten stehen ausreichend zur Verfügung.

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