Dienstag, 2. Oktober 2018

Wozu ein Jüdisches Museum heute?

Das Jüdische Museum Rendsburg feiert 2018 sein dreißigjähriges Bestehen mit einem umfangreichen Programmangebot. Am Dienstag, 9.10.2018 um 19.00 Uhr lädt das Museum zur Podiumsdiskussion, um die Bedeutung und die Verantwortung Jüdischer Museen in der heutigen Gesellschaft zu beleuchten. Als Kooperationspartner wird der Landesbeauftragte für politische Bildung den Abend mit einem Grußwort eröffnen.

Nähere Informationen bietet die Programmübersicht des Jüdischen Museums Rendsburg:

Welche Aufgaben und Funktionen haben Jüdische Museen in unserer heutigen Gesellschaft? Gerade vor dem Hintergrund von steigendem Antisemitismus bei gleichzeitig oft kaum öffentlich sichtbarem jüdischem Leben? Ist eine ihrer Hauptaufgaben der Kampf gegen Antisemitismus? Sind Jüdische Museen Erinnerungsorte? Welche Rolle spielen Gegenwart und Zukunft? Wie politisch sind Jüdische Museen?

Diese und weitere Fragen werden in der geplanten Podiumsdiskussion von Ilja Cinciper (Verband jüdischer Studierender Nord), Léontine Meijer-van Mensch (Jüdisches Museum Berlin), Dr. Katrin Pieper (Die Exponauten Berlin) und Prof. Dr. Karl Heinrich Pohl (Christian-Albrechts-Universität zu Kiel) diskutiert. Moderiert wird die Veranstaltung von Dr. Harald Schmid, Bürgerstiftung Schleswig-Holsteinische Gedenkstätten.

Die Anmeldung erfolgt bis Freitag, 5. Oktober telefonisch über 04331-44043-0 oder per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Foto: © Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen / © Marcus Dewanger