Schleswig-Holstein: Der Fall Reinefarth

Der Fall Reinefarth

Nationalsozialismus, Zweiter Weltkrieg, Sylt NS-Vergangenheit
24,00 €
Beschreibung

Eine biografische Studie zum öffentlichen und juristischen Umgang mit der NS-Vergangenheit

Philipp Marti

Heinz Reinefarth war der einzige SS-General des Dritten Reiches, der nach 1945 auf Länderebene ein politisches Amt innehatte. Innerhalb der SS und des nationalsozialistischen Besatzungsapparats hatte der Jurist eine steile Karriere gemacht und war als Kampfgruppenkommandant maßgeblich für die blutige Niederschlagung des Warschauer Aufstands und für Massaker an der Zivilbevölkerung mitverantwortlich gewesen. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde er zum Bürgermeister des Nordseebads Westerland und schließlich in den Schleswig-Holsteinischen Landtag in Kiel gewählt. Die Auseinandersetzung um die Figur Reinefarth zeigt über den Fall hinausgehend exemplarisch die Probleme und Grenzen der publizistischen und strafrechtlichen Versuche die NS-Vergangenheit zu „bewältigen“.
Herausgegeben von Uwe Danker, Robert Bohn und Sebastian Lehmann für das Institut für schleswig-holsteinische Zeit- und Regionalgeschichte der Uni Flensburg

Neumünster 2014
397 Seiten

 

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