© Blanka Pudler


Samstag, 8. Oktober 2016

Kanarienvogel

“Es hat jah­re­lang ge­dau­ert, bis ich mich mit der Er­mor­dung mei­ner El­tern und dem Zer­fall un­se­res Zu­hau­ses ab­fin­den und mir ein neu­es Heim er­schaf­fen konn­te.”

Blan­ka Pud­ler hat ih­ren fünf­zehn­ten Ge­burts­tag in Ausch­witz-​Bir­ken­au ver­bracht. Sie über­lebt acht Mo­na­te Zwangs­ar­beit im Spreng­stoff­werk Hirsch­ha­gen in Hes­sisch Lich­ten­au. Bis heu­te lebt sie in Bu­da­pest.

Ein Film von Elke Mark

Im Film er­zählt die heu­te 85-​jäh­ri­ge Blan­ka von ih­ren Er­in­ne­run­gen, schil­dert ih­re be­weg­te Kind­heit, ih­re er­schüt­tern­den Er­fah­run­gen im Kon­zen­tra­ti­ons­la­ger und der Zwangs­ar­beit im Spreng­stoff­werk Hirsch­ha­gen in Hes­sisch Lich­ten­au, wo­hin sie als ei­ne von 1.000 un­ga­ri­schen Jü­din­nen de­por­tiert wur­de.
Die Fil­me­ma­che­rin und Künst­le­rin El­ke Mark aus Flens­burg hat Blan­ka Pud­ler über drei Jah­re be­glei­tet und ein be­hut­sa­mes Por­trät er­stellt.

Der Verein Mahnmal Kilian e. V. zeigt diesen Film am Mittwoch, 9. November, 19.45 Uhr in den Räumen des Flandernbunkers, Kielliene 249, 24106 Kiel.

Im An­schluss an die Film­vor­stel­lung steht El­ke Mark für Rück­fra­gen und zum Ge­spräch zur Ver­fü­gung.

Ein­tritt: 6,- €, er­mä­ßigt 4,- €