Bundespräsident besucht unser Demokratieprojekt in Neumünster - Der Landesbeauftragte für politische Bildung in Schleswig-Holstein

 

Donnerstag, 21. Februar 2019

Bundespräsident besucht unser Demokratieprojekt in Neumünster

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier wird am 8. März 2019 auf Einladung des Landesbeauftragten für politische Bildung, Christian Meyer-Heidemann, nach Neumünster kommen. Als Schirmherr der Reihe „Demokratie ganz nah – 16 Ideen für ein gelebtes Grundgesetz“ besucht Bundespräsident Steinmeier dort das Projekt „New Ways for Newcomers“.

 

 

 

Ziel des Projektes ist es, Geflüchteten und Menschen mit Migrationshintergrund die Gebräuche, Regeln und die dahinterstehenden Werte in Deutschland näherzubringen. „Es ist eine große Ehre, dass der Bundespräsident nach Neumünster kommt, um unser Projekt zu besuchen“, so Meyer-Heidemann. „Das ist eine große Anerkennung für unsere aufsuchende politische Bildungsarbeit. Wir möchten dem Bundespräsidenten am 8. März zeigen, wie wir niedrigschwellig mit neu zu uns gekommenen Menschen über Demokratie und Menschenrechte ins Gespräch kommen.“

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier wird am 8. März zunächst an einem Fachgespräch zum Thema „Grundgesetz und Integration – neue Ansätze der politischen Bildung“ teilnehmen. Zusätzlich nimmt der Bundespräsident gemeinsam mit Landtagspräsident Klaus Schlie, Ministerpräsident Daniel Günther, Stadtpräsidentin Anna-Katharina Schättiger, Oberbürgermeister Olaf Tauras und dem Landesbeauftragten an einem Mittagessen mit Menschen mit Migrationshintergrund teil. Beide Termine finden im Bildungszentrum Vicelinviertel statt.

Anschließend lädt der Bundespräsident zu einer Kaffeetafel zum Thema „Gleichstellungsfragen: Rollenbilder und Rollenkonflikte im Einwanderungsland“ in ein Neumünsteraner Café ein.

Zum Hintergrund

Das Projekt „Demokratie ganz nah – Ideen für ein gelebtes Grundgesetz“ hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier vor einem Jahr als Ideenwettbewerb für alle Landeszentralen bzw. Landesbeauftragten gemeinsam mit der Bundeszentrale für politische Bildung initiiert. Dabei geht es um Projekte der sogenannten aufsuchenden politischen Bildung, die unterschiedliche Diskussions- und Beteiligungsformate jenseits der Schule anbieten – vor allem dort, wo Menschen bisher selten mit Politik in Berührung kommen können oder wollen. Anlass für den Ideenwettbewerb ist die Verkündung des Grundgesetzes, die sich am 23. Mai 2019 zum 70. Mal jährt.

Im Projekt „New Ways for Newcomers“, bietet der Landesbeauftragte für politische Bildung gemeinsam mit der Zentralen Bildungs- und Beratungsstelle für Migrantinnen und Migranten e.V. seit 2016 politische Bildungsangebote für Geflüchtete an. Die Kurse werden von Menschen geleitet, die ebenfalls einen Flucht- oder Migrationshintergrund haben. Themen sind zum Beispiel Demokratie, Menschenrechte und die Gleichstellung von Frauen und Männern. Initiator und Projektleiter von "New Ways for Newcomers" ist Ehsan Abri.

Foto: Bundesregierung / Steffen Kugler

 

 

 

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