Vorsichtsmaßnahme wegen Coronavirus - Der Landesbeauftragte für politische Bildung in Schleswig-Holstein

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Mittwoch, 4. März 2020

Vorsichtsmaßnahme wegen Coronavirus

Der Landtag und der Landesbeauftragte für politische Bildung führen vorerst keine Veranstaltungen durch. Hintergrund ist die Ausbreitung des Coronavirus. Betroffen sind alle entsprechenden Termine mit Öffentlichkeitsbeteiligung des Landtages, der Beauftragten und von externen Veranstaltern im Haus sowie die angemeldeten Besuchergruppen. Die Absage gilt zunächst bis zum 10. April.

Konkret betroffen sind beim Landesbeauftragten eine Veranstaltung am 04. März 2020 um 19 Uhr in Eckernförde zur Geschichte der Grenzziehung von 1920 und die Abschlussveranstaltung der Vortragsreihe „Regional und national. Die deutsch-dänische Minderheitenpolitik 100 Jahre nach der Grenzziehung von 1920“ am 11. März um 19 Uhr im Landeshaus. Außerdem wird die Veranstaltung „Jüdisches Leben in Schleswig-Holstein“ in Kooperation mit der Jüdischen Gemeinde Elmshorn am 17. März in Elmshorn nicht durchgeführt.

„Es ist eine reine Vorsichtsmaßnahme, dass wir alle öffentlichen Veranstaltungen absagen“, erklärte Parlamentspräsident Klaus Schlie heute (Mittwoch) in Kiel. „Das geschieht auch aus Fürsorgepflicht gegenüber den Gästen sowie den Besucherinnen, Besuchern und Beschäftigten hier im Landeshaus.“ Mit der Entscheidung, die nicht leicht gefallen ist, wollen wir das Risiko möglicher Ansteckungen so niedrig wie möglich halten. Der Landtag und der Landesbeauftragte folgen damit den Empfehlungen des Robert Koch-Institutes, Verbreitungswege möglichst zu minimieren.

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