App „Stolpersteine Digital“ erfährt bundesweiten Roll-Out!
Vor zwei Jahren präsentierte der Landesbeauftragte für politische Bildung seine App „Stolpersteine Digital“, in der die Biografien von Opfern des Nationalsozialismus abgerufen werden und ihnen mittels Augmented Reality gedacht werden können. Nun wird die App ausgeweitet und Stolpersteine aus ganz Deutschland werden in die App aufgenommen. Erstmals entsteht eine bundesweite Datenbank aller Stolpersteine.
„Ich freue mich sehr, dass unsere App ‚Stolpersteine Digital‘ bald in ganz Deutschland nutzbar ist“, so der Landesbeauftragte für politische Bildung, Christian Meyer-Heidemann. „Mit der Ausweitung der App halten wir die Erinnerung an die Lebens- und Leidensgeschichten der vielen Opfer des Nationalsozialismus in ganz Deutschland wach. Ich wünsche mir, dass sich noch mehr Menschen über die NS-Verbrechen vor ihrer Haustür informieren“.
Nachdem bis Ende 2024 alle Stolpersteine in Schleswig-Holstein in die App integriert worden sind, konnten 2025 weitere Stolpersteine in Bremen und Mecklenburg-Vorpommern aufgenommen werden. Gefördert durch die Bundeszentrale für politische Bildung beginnt nun der Roll-out auf ganz Deutschland. Das Ziel ist, bis Ende 2027 möglichst alle der ca. 90.000 Stolpersteine in Deutschland in der App „Stolpersteine Digital“ zu erfassen. Zusätzlich werden auf der Website stolpersteine.digital Unterrichtsmaterialien zum Thema Stolpersteine bereitgestellt.
Die App ist ein Kooperationsprojekt des Landesbeauftragten für politische Bildung Schleswig-Holstein und weiterer Landeszentralen für politische Bildung. Das Gesamtbudget des bundesweiten Roll-outs beträgt 250.000 Euro. Die Bundeszentrale für politische Bildung fördert das Projekt mit 179.000 Euro. Die übrigen Mittel werden durch einzelne Landeszentralen und den Landesbeauftragten für politische Bildung getragen. Realisiert wurde die App vom IT-Dienstleister Dataport.
Die App kann kostenlos im App Store sowie im Google Play Store heruntergeladen werden.
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