Nr. 68 / 20. März 2019

Einladung an die Medien: Landesfinale Jugend debattiert 2019

Am heutigen Mittwoch (20. März) findet das Landesfinale von Jugend debattiert 2019 statt. Acht herausragende Redner von Schulen aus ganz Schleswig-Holstein haben sich in Schulund Regionalwettbewerben für das Finale in Kiel qualifiziert und treten im Plenarsaal des Landeshauses gegeneinander an. Am Nachmittag stehen dann die vier Sieger fest – sie nehmen im Juni am bundesweiten Wettbewerb von Jugend debattiert teil.

Zum Landesfinale von Jugend debattiert Schleswig-Holstein 2029 am Dienstag, 20. März 2019, von 14 bis 16 Uhr im Plenarsaal des Landeshauses, Düsternbrooker Weg 70, 24105 Kiel sind Vertreterinnen und Vertreter der Medien herzlich eingeladen.

Nach den Debatten stehen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, ihre Lehrkräfte und die Projektverantwortlichen vor Ort für Gespräche zur Verfügung.

Programm Landesqualifikation und Landesfinale:
9:30 Beginn der Landesqualifikation, zwei Qualifikationsrunden
12:15 Bekanntgabe der Ergebnisse / Siegerehrung der Landesqualifikation (Plenarsaal)
12:30 Abschluss der Qualifikationen

Mittagspause

14:00 Eröffnung des Landesfinales: Gesprächsrunde mit Klaus Schlie, Präsident des Schleswig-Holsteinischen Landtages Anke Erdmann, Vorsitzende des Bildungsausschusses, Dr. Christian Meyer-Heidemann, Landesbeauftragter für politische Bildung, Ansgar Kemmann, Gemeinnützige Hertie-Stiftung
14:15 Vorstellung der Teilnehmer/-innen und der Jury, Bekanntgabe des Themas
14:20 Finaldebatte Altersgruppe I
14:45 Beratung und anschl. Bewertung durch Jury
15:00 Vorstellung der Teilnehmer/-innen und der Jury, Bekanntgabe des Themas 2
15:05 Finaldebatte Altersgruppe II
15:30 Beratung und anschl. Bewertung durch Jury
ca. 15:50 Siegerehrung

Zum Ablauf der Debatten:
In einer 24-minütigen Debatte äußern sich jeweils vier Jugendliche zu aktuellen schulischen und politischen Streitfragen wie „Sollen öffentliche Plätze videoüberwacht werden?“. Jeder erhält zunächst zwei Minuten ungestörte Redezeit, in der er seine Position darlegt. Anschließend folgen zwölf Minuten freie Aussprache. Für ein Schlusswort steht jedem Teilnehmer eine Minute zur Verfügung. Eine Jury bewertet die Debattanten öffentlich nach Sachkenntnis, Ausdrucksvermögen, Gesprächsfähigkeit und Überzeugungskraft.

Hintergrund:
Seit über zehn Jahren fördert Jugend debattiert sprachliche und politische Bildung sowie Meinungs- und Persönlichkeitsbildung. Jugend debattiert ist das größte privat-öffentlich finanzierte Projekt zur sprachlichen und politischen Bildung in Deutschland. Unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten nehmen rund 200.000 Schüler aus über 1.200 Schulen an diesem Wettbewerb teil.

Jugend debattiert beginnt für Schüler ab Klasse 5 mit einer Unterrichtsreihe. Zuvor werden ihre Lehrkräfte fächerübergreifend im Debattieren geschult. Mit speziellen Unterrichtsmaterialien ausgestattet, trainieren die Lehrkräfte anschließend die Schülerinnen und Schüler im Unterricht.

Ab Klasse 8 können Schülerinnen und Schüler am bundesweiten Wettbewerb teilnehmen, der für die Sekundarstufe I und II ausgetragen wird. Der Wettbewerb findet zunächst auf Schul-, Regional- und Landesebene statt. Ab Regionalebene erhalten die Sieger als Preise mehrtägige Seminare bei Jugend debattiert-Trainern, die sie auf die jeweils nächste Wettbewerbsebene vorbereiten. Höhepunkt ist das Bundesfinale, bei dem die besten Debattanten aus ganz Deutschland in Berlin aufeinandertreffen.

Jugend debattiert ist eine Initiative des Bundespräsidenten und steht unter seiner Schirmherrschaft. Partner sind die Hertie-Stiftung, die Robert Bosch Stiftung, die Stiftung Mercator und die Heinz Nixdorf Stiftung sowie die Kultusministerkonferenz, die Kultusministerien und die Parlamente der Länder.

Weitere Informationen: www.politische-bildung.sh/jugend/jugend-debattiert.html

Ansprechpartner für die Medien:
Dr. Stefan Vöhringer
Referent beim Landesbeauftragten für politische Bildung
Tel.: 0431/988-1649
mobil: 01525/6227835
Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Für Rückfragen steht Ihnen Herr Dr. Hauke Petersen, Stellvertreter des Landesbeauftragten für politische Bildung, unter Tel.: 0431/988-1643 zur Verfügung.

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