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Nr. 15 / 23. September 2026

Landesbeauftragter für politische Bildung übergibt Bericht an die Landtagspräsidentin

Der Landesbeauftragte für politische Bildung, Christian Meyer-Heidemann, hat heute (23. September) seinen Bericht zur politischen Bildung in der 20. Wahlperiode an die Präsidentin des Schleswig-Holsteinischen Landtages, Kristina Herbst, übergeben.

Der Landesbeauftragte sagte anlässlich der Übergabe: „Die Wertschätzung für die Vorzüge unserer freiheitlich- demokratischen Grundordnung vererbt sich nicht von allein an jüngere Generationen. Politische Bildung leistet einen unverzichtbaren Beitrag, um junge Menschen für unsere Demokratie zu gewinnen.“ Politische Bildung richte sich ebenso an Menschen jeden Alters, „die an unserer Demokratie oder an unserem Rechtsstaat zweifeln, und versucht sie mit guten Argumenten und der Ermöglichung demokratischer Teilhabe für unser Gemeinwesen zu gewinnen“, so Meyer-Heidemann weiter.

Neben der Dokumentation der Projekte und Aktivitäten des Landesbeauftragten in den Jahren 2020 bis 2026 enthält der 68-seitige Bericht zehn konkrete Handlungsempfehlungen für eine Weiterentwicklung und Stärkung der
politischen Bildung in Schleswig-Holstein. Zu den Empfehlungen gehören eine Stärkung der Schulen im Umgang mit extremistischen Parteien, die konzeptionelle Weiterentwicklung der Demokratiebildung an Schulen, die Unterstützung der außerschulischen politischen Jugendbildung sowie die weitere Professionalisierung der Gedenkstättenarbeit und -förderung in Schleswig-Holstein. Zudem fordert Meyer-Heidemann, die Kinder- und Jugendbeteiligung in den Kommunen auszubauen und die politische Bildung auch im öffentlichen Dienst zu verstärken.

Der Landesbeauftragte für politische Bildung dankte den Mitgliedern des Schleswig-Holsteinischen Landtages, der Landesregierung sowie den Mitgliedern des Kuratoriums für die konstruktive Zusammenarbeit und die entgegengebrachte Wertschätzung. Ebenso dankte er den vielen Kooperationspartnerinnen und -partnern für den gemeinsamen Einsatz für die politische Bildung in Schleswig-Holstein.

Hintergrund: 
Der Landesbeauftragte für politische Bildung berät den Landtag und die Landesregierung in Grundsatzfragen der politischen Bildung und veranstaltet überparteiliche Bildungsangebote für alle Bürgerinnen und Bürger.
Laut § 7 des Gesetzes zur Einrichtung des Amtes eines oder einer Landesbeauftragten für politische Bildung (PolBiLBeauftrG SH) legt der Landesbeauftragte in jeder Wahlperiode einen Bericht über die Situation der politischen Bildung sowie seine Tätigkeit vor.
Der Bericht zeigt die grundlegende Bedeutung politischer Bildung in sechs Handlungsfeldern auf und dokumentiert die Aktivitäten des Landesbeauftragten für politische Bildung in der Zeit vom 1. Juli 2020 bis zum 30. Juni 2026 entlang von sieben Themenfeldern. Ein eigenes Kapitel ist der App „Stolpersteine Digital“ gewidmet. Projekte zu den im Berichtszeitraum stattgefundenen Wahlen werden ebenfalls in einem separaten Kapitel dargestellt. Der Bericht schließt mit konkreten Handlungsempfehlungen für die politische Bildung im Land.

Der Bericht ist online verfügbar unter: https://www.politische-bildung.sh/images/downloads/Bericht%20zur%20politischen%20Bildung_20_WP_barrierefrei.pdf

Pressefotos von der Übergabe des Berichts finden Sie ab 14.00 Uhr unter: www.politische-bildung.sh/aktuelles/pressefotos.html

Für Rückfragen steht Ihnen Herr Hauke Petersen, Stellvertreter des Landesbeauftragten für politische Bildung, unter Tel.: 0431/988-1643 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. zur Verfügung.

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