Landesbeauftragter für politische Bildung zum Auftakt von „Journalismus macht Schule“: „Unabhängiger Journalismus stärkt unsere Demokratie“
Heute (Montag) startet bereits zum sechsten Mal das erfolgreiche Projekt „Journalismus macht Schule“ in Schleswig-Holstein. Bis zum 2. Juli 2026 werden Journalistinnen und Journalisten in Schulen vor Ort sein und mit rund 50 Schulklassen über die Arbeitsweisen im Journalismus und aktuelle Themen wie Desinformation in Social Media sprechen.
Zum Auftakt des Projektes „Journalismus macht Schule“ in Schleswig-Holstein besuchte heute (Montag) Annalena Antzar, Journalistin (RTL Nord), die 11. und 12. Klassen der Theodor-Mommsen-Schule in Bad Oldesloe. Sie gab den Schülerinnen und Schülern Einblicke in ihre Arbeit an Videoproduktionen und sprach über die Herausforderungen in den sozialen Medien. „Unabhängiger Journalismus stärkt unsere Demokratie und leistet einen wichtigen Beitrag gegen Desinformationen und Verschwörungserzählungen“, betonte Christian Meyer-Heidemann zum Projektstart.
Mit dem Projekt „Journalismus macht Schule“ möchte der Landesbeauftragte für politische Bildung zusammen mit dem bundesweiten Verein Journalismus macht Schule e. V. sowie engagierten Journalistinnen und Journalisten renommierter regionaler und überregionaler Medienhäuser Schülerinnen und Schülern die Bedeutung von Journalismus und Pressefreiheit näherbringen und die Medienkompetenz junger Menschen gezielt fördern.
„Das Projekt ‚Journalismus macht Schule‘ vermittelt die Bedeutung von Qualitätsjournalismus für eine informierte und aufgeklärte Gesellschaft – gerade in Zeiten, in denen Desinformation in den sozialen Medien stark zunimmt.“, erklärte der Landesbeauftragte. „Die Freiheit der Medien ist eine tragende Säule unseres demokratischen Rechtsstaates“, so Meyer-Heidemann weiter.
Schülerinnen und Schüler erfahren im Projekt u. a., wie eine Information zur Nachricht verarbeitet wird, nach welchen Qualitätskriterien seriöse Medienberichte entstehen, welche Quellen vertrauenswürdig sind – und welche eben nicht. Auf dieser Grundlage sollen die Jugendlichen tendenziöse Beiträge und Desinformationen – vor allem auf Social-Media-Plattformen – erkennen und ihr eigenes Informationsverhalten kritisch hinterfragen.
Hintergrund:
Der 3. Mai ist der Internationale Tag der Pressefreiheit. Anlässlich dessen startet jedes Jahr das landesweite Projekt und läuft im Jahr 2026 vom 4. Mai bis 2. Juli in Schleswig-Holstein. Für Schulklassen ab der 9. Jahrgangsstufe bieten Journalistinnen und Journalisten ein 90-minütiges Expertengespräch an.
Teilnehmende Medienhäuser aus Schleswig-Holstein und Hamburg sind:
NDR, RTL Nord, Boyens Medien, SHZ, Der Spiegel, Lübecker Nachrichten, Flensborg AVIS, Die Zeit, Deutschlandradio.
Für Rückfragen steht Ihnen
Franziska Schlachter, Referentin des Landesbeauftragten für politische Bildung unter Tel.: 0431 988 1641 oder
zur Verfügung.
Pressekontakt
Für Rückfragen steht Ihnen Herr Dr. Hauke Petersen, Stellvertreter des Landesbeauftragten für politische Bildung, unter Tel.: 0431/988-1643 zur Verfügung.
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