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Politische "Klassiker" der Neuen Rechten

Antidemokratische Denker aus der Weimarer Republik

Armin Pfahl-Traughber

Edgar Julius Jung und Ernst Jünger, Arthur Moeller van den Bruck und Ernst Niekisch, Carl Schmitt und Oswald Spengler waren einflussreiche antidemokratische Denker der Weimarer Republik. Die liberale Demokratie, Aufklärung und Individualität, Menschenrechte und Pluralismus lehnten sie mit großer Wortgewalt ab. Noch haben sie Anhänger, insbesondere unter intellektuellen Rechtsextremisten der Neuen Rechten.

Auch auf die AfD und ihr Umfeld wirken die erwähnten "Klassiker" und finden dort ideologische und politische Zustimmung. Ihr autoritäres Gedankengut kann so auch hundert Jahre später noch seine antidemokratische Relevanz entfalten. Man sollte daher diese ideologischen Auffassungen kennen und sie einer kritischen Reflexion unterziehen, sagt Politikwissenschaftler und Soziologe Armin Pfahl-Traughber.

2025, Bonn, Verlag J. H. W. Dietz Nachf. GmbH
205 Seiten

Politische "Klassiker" der Neuen Rechten
2,00 €