Jüdisches Leben in Schleswig-Holstein
Montag, 20. April 2026, 14.00 bis 18.00 Uhr
Jüdisches Museum Rendsburg
Prinzessinstraße 7-8
24768 Rendsburg
Mit der Fortsetzung unserer seit 2006 bestehenden Reihe für Lehrkräfte möchten wir über verschiedene Facetten jüdischen Lebens in Schleswig-Holstein sprechen.
Jüdisches Leben ist seit über 1600 Jahren in Deutschland verankert, seit über 400 Jahren leben Jüdinnen und Juden auch in Schleswig-Holstein. Wie sah jüdisches Leben früher in Schleswig-Holstein aus, wie sieht es heute aus? Wie können wir mit Jugendlichen über hochsensible, konflikthafte und politisch aufgeladene Themen sprechen; ohne zu überfordern, ohne zu vereinfachen, aber mit Mut, Klarheit und Empathie? Gemeinsam wollen wir die neue Dauerausstellung im Jüdischen Museum Rendsburg erkunden und mit der jüdischen Vorsitzenden der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit ins Gespräch kommen. Niedrigschwellige Methoden für die eigene Unterrichtspraxis im Umgang mit Antisemitismus im Allgemeinen und im Kontext des israelbezogenen Antisemitismus nach dem 07. Oktober schließen die Fortbildung ab.
Die Fortbildung wird in Kooperation mit dem Jüdischen Museum und der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Schleswig-Holstein e. V. durchgeführt.
Anmeldung
Lehrkräfte können sich in Kürze über formix für die Veranstaltung anmelden. Die Veranstaltungsnummer lautet GES0323.
Programm
Begrüßung
Freya Elvert, Referentin beim Landesbeauftragter für politische Bildung
Mirjam Gläser, Jüdisches Museum Rendsburg
Führung durch die Dauerausstellung „400 Jahre Gegenwart! Jüdisches Leben in Schleswig-Holstein.“
Mirjam Gläser
Viktoria Ladyshenski, jüdische Vorsitzende der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit
Workshop zu israelbezogenem Antisemitismus
Hèdi Bouden, Lehrer in Hamburg, Kulturvermittler und politischer Bildner
Damals in der Rosenstraße
Lesung mit der Autorin Anja Tuckermann für 8. und 9. Klassen im Literaturhaus SH
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