Die Möllner Briefe
Donnerstag, 13. November 2025, 18.00 Uhr
Kino 51 Stufen
Deutsches Haus Flensburg
Friedrich-Ebert-Str. 7
24937 Flensburg
Im November 1992 zerstörte der rassistische Brandanschlag von Mölln die Leben von Ibrahim Arslan und seiner Familie. Der damals siebenjährige Ibrahim überlebte, verlor aber seine Schwester, seine Cousine und seine Großmutter. Die Stadt Mölln erhielt Hunderte Briefe mit Solidaritätsbekundungen, von denen aber fast drei Jahrzehnte niemand Notiz nahm. Der Film folgt Ibrahim bei der Entdeckung dieser Briefe und bei der Begegnung mit drei ihrer Verfasser:innen. Zugleich zeichnet er ein komplexes Porträt des anhaltenden Traumas, das Ibrahim und seine Geschwister bis heute beeinträchtigt.
Der Film schlägt eine Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart und nimmt eine Perspektive des Erinnerns ein, die den Stimmen der Betroffenen den Raum und die Anerkennung gibt, die sie verdienen.
Anmeldung
Tickets müssen reserviert werden. Die Veranstaltung ist kostenfrei. Es ist nur eine Servicegebühr von 1 € zu entrichten.
Zu den TicketsProgramm
Filmvorführung
Dokumentationsfilm "Die Möllner Briefe"
Gespräch mit:
Martina Priessner, Regisseurin
Ibrahim Arslan, Überlebender und Aktivist
Moderation: Vivien Buchhorn, Festivalleitung Flensburger Kurzfilmtage
Trailer: https://youtu.be/NFSWGBJ2x18?feature=shared
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit den Flensburger Kurzfilmtagen statt.
Unterrichtsmaterial für Lehrkräfte: Filmheft: Die Möllner Briefe
Jungsein in Demokratie und Diktatur: ein Vergleich
Jungsein verbindet Generationen – und doch unterscheiden sich die Erfahrungen des Aufwachsens
Radikal höflich
Wie kann ich im Alltag eine klare Haltung gegen menschenfeindliche, ausgrenzende und verschwörungserzählerische Aussagen zeigen?
Frauen im geteilten Deutschland
Mehr als drei Jahrzehnte nach der deutschen Einheit bestehen viele Klischees über das Leben von Frauen in Ost- und Westdeutschland
Antidiskriminierungstag
Gemeinsamer Fachtag für Lehrkräfte des Landesbeauftragten für politische Bildung und der GEW
Bei Wind und Wetter: Europaretter
Politische Bildungsreise zu Europäischer Sicherheitspolitik