Digitaler Antisemitismus
Mittwoch, 12. Oktober 2022, 18.00 Uhr
Die Veranstaltung findet online statt.
Antisemitische Memes, „schwarzen Humor“ oder Holocaustverharmlosung erkennen und angemessen reagieren
Antisemitismus taucht heute wieder vermehrt in unterschiedlichen Formen auf: Von Beschimpfungen auf dem Schulhof oder an der Supermarktkasse über antisemitische Verschwörungserzählungen auf Demonstrationen bis hin zu antisemitischen Gewalttaten, die bundesweit für Empörung sorgen. Jenseits dieser Vorfälle ist Antisemitismus auch im digitalen Raum vielfach auffindbar: in Kommentarspalten von Online-Zeitungen, über Bilder in halböffentlichen Messenger-Gruppen oder über verschwörungsideologische Videos, die auf Social Media Plattformen geteilt werden.
Während vieles davon leicht als antisemitisch zu erkennen ist, offenbaren manche Inhalte erst auf den zweiten Blick ihren antisemitischen Kern. Dieser Vortrag zeigt diese Problematik auf und möchte Antworten auf Fragen wie die folgenden geben:
- Was genau ist Antisemitismus?
- Woran erkenne ich Antisemitismus?
- Wie äußert sich Antisemitismus im digitalen Raum?
- Wie kann ich souverän gegen Antisemitismus aktiv werden? Welche Handlungsmöglichkeiten habe ich?
Freya Elvert, Referentin beim Landesbeauftragten für politische Bildung, zeigt in diesem Online-Vortrag anhand zahlreicher Beispiele aktuelle Formen des Antisemitismus im digitalen Raum auf und diskutiert, welche Wechselwirkungen es zwischen der digitalen und der analogen Welt gibt.
Sie erhalten die Zugangsdaten zum Vortrag rechtzeitig vor der Veranstaltung per Mail.
Der Workshop findet im Rahmen der bundesweiten Aktionswochen gegen Antisemitismus statt. Weitere Veranstaltungen in Schleswig-Holstein finden Sie hier.
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