Jüdisches Leben in Schleswig-Holstein
Montag, 20. März 2023, 14.00 bis 18.00 Uhr
Carlebach-Synagoge Lübeck
St.-Annen-Straße 11-13,
23552 Lübeck
Mit der Fortsetzung unserer seit 18 Jahren bestehenden Reihe möchten wir über verschiedene Facetten jüdischen Lebens in Schleswig-Holstein sprechen.
Im Sommer 2021 wurde die Carlebach-Synagoge in Lübeck feierlich neu eingeweiht. Wer war eigentlich der Rabbiner Salomon Carlebach, der diesem Gebäude seinen heutigen Namen leiht? Wie lebten seine Familie und er während der Kaiserzeit und Weimarer Republik in der Hansestadt? Welche Folgen hat die Shoa auf heutige jüdische Identitäten? Welche Herausforderungen gab es während des Wiederaufbau der Synagoge, welche Ziele konnten problemlos umgesetzt werden? Und wie sieht jüdisches Leben im 21. Jahrhundert aus?
Diese und weitere Fragen wollen wir gemeinsam mit Ihnen in der diesjährigen Veranstaltung der Reihe „Jüdisches Leben in Schleswig-Holstein“ diskutieren.
Sie wird in Kooperation mit der Jüdischen Gemeinde Lübeck, der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Schleswig-Holstein e. V. und der Deutschen Vereinigung für politische Bildung e.V., Landesverband Schleswig-Holstein, durchgeführt.
Anmeldung
Lehrkräfte können sich direkt über formix mit der Veranstaltungsnummer GES0350 anmelden. Alle anderen Interessierten können sich hier anmelden:
AnmeldungProgramm
Grußworte
Dr. Christian Meyer-Heidemann
Landesbeauftragter für politische Bildung
Joachim Liß-Walther
Ev. Vorsitzender der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Schleswig-Holstein
Führung durch die Synagoge
Leonid Kogan
Jüdische Gemeinde Lübeck
Vortrag
Aspekte jüdischen Lebens in Lübeck
Dr. Ingaburgh Klatt
Stellvertretende Vorsitzende des Trägervereins der Gedenkstätte Ahrensbök/Gruppe 33 e.V.
Gespräch
Verband Jüdischer Studierender Nord (angefragt)
Bericht aus der Praxis
Wie baue ich die Themen Judentum, Antisemitismus und Israel im Schulunterricht ein?
Freya Elvert
Referentin des Landesbeauftragten für politische Bildung
Radikal höflich
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Damals in der Rosenstraße
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