„Was weiße Menschen nicht über Rassismus hören wollen, aber wissen sollten“
Montag, 15. Juni 2020, 18.00 Uhr
Die Veranstaltung findet online als Webtalk statt.
Schwarz und deutsch sein – wie fühlt sich das heute an? Darüber erzählt Alice Hasters in ihrem Buch. Dabei wird klar: Rassismus ist nicht nur ein Problem am rechten Rand der Gesellschaft, sondern ein strukturelles.
„Aber woher kommst du wirklich?“ oder „Kannst du einen Sonnenbrand bekommen?“ – Das sind Fragen, die meist nicht böse gemeint sind, aber dennoch sind sie rassistisch.
Alice Hasters, in Köln geboren und in Berlin lebend, schildert authentisch und eindrucksvoll ihre alltäglichen Erfahrungen mit Rassismus. Verbunden mit ihrer persönlichen Geschichte beschreibt sie verschiedene Ausprägungen von Rassismus, zeigt historische Entwicklungslinien und die tiefe gesellschaftliche Verankerung von Rassismus auf. Dabei spricht sie über Stereotype und Vorurteile.
Programm
Begrüßung und Moderation
Pamela Streiter
Referentin beim Landesbeauftragten für politische Bildung
Lesung
Alice Hasters
Moderiertes Gespräch mit der Autorin
Jungsein in Demokratie und Diktatur: ein Vergleich
Jungsein verbindet Generationen – und doch unterscheiden sich die Erfahrungen des Aufwachsens
Radikal höflich
Wie kann ich im Alltag eine klare Haltung gegen menschenfeindliche, ausgrenzende und verschwörungserzählerische Aussagen zeigen?
Die Sicherheit im Ostseeraum – eine Herausforderung für Europa
Was andernorts Gegenstand geopolitischer Analysen ist, liegt in Schleswig-Holstein direkt vor der Haustür: Die Ostsee steht heute im Zentrum
Workshop: „Das Ungesagte“
Ein Film über das Schweigen in der Familie nach den Gräueln der NS-Herrschaft
Filmvorführung: „Das Ungesagte“
Ein Film über das Schweigen in der Familie nach den Gräueln der NS-Herrschaft