Reichsbürger - Die unterschätzte Gefahr - Der Landesbeauftragte für politische Bildung in Schleswig-Holstein
Bildquelle: Ministerium für Inneres und Europa  Mecklenburg-Vorpommern


Reichsbürger - Die unterschätzte Gefahr

Donnerstag, 12. April 2018
19.00 Uhr
Kulturwerkstatt Kühlhaus
Mühlendamm 25
24937 Flensburg

In Deutschland werden mehr als 15.000 Menschen zu den sogenannten Reichsbürgern gerechnet. Für sie ist die Bundesrepublik kein souveränes Staatsgebilde, sie gehen vielmehr von einem Fortbestehen der Deutschen Reiche vor 1945 aus. Lange Zeit hielt der deutsche Staat die Angehörigen dieser Szene für „Spinner“ und tat sie als ungefährlich ab – bis im Oktober 2016 ein Polizist in Franken von einem Reichsbürger erschossen wurde.

Der Rechtsextremismus-Experte Andreas Speit hat im vergangenen Jahr ein Buch herausgegeben, das die Ideologie und Akteure der Reichsbürger-Bewegung beleuchtet. Er wird aufzeigen, wie die Reichsbürgerszene in ganz Deutschland aufgestellt ist, welchen Ursprung die Bewegung hat und welche Gefahr von ihr ausgeht.  Der Journalist Carsten Janz wird daraufhin den Blick auf die Reichsbürger in Schleswig-Holstein richten.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Allgemeinen Studierendenausschuss der Europa-Universität Flensburg statt.

Programm

Begrüßung:
Michael Holldorf,
Referent beim Landesbeauftragten für politische Bildung

Katja Claussen,
Vorstand des AStA der Europa-Universität Flensburg

Vortrag und Diskussion
Andreas Speit,
Journalist und Buchautor

Carsten Janz,
Journalist und Blogger

Anmeldung

Um Anmeldung wird gebeten.

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Der Eintritt ist frei.
Kostenlose Parkmöglichkeiten stehen ausreichend zur Verfügung.

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