Die Aufarbeitung des Nationalsozialismus und Dithmarschen
Donnerstag, 5. Juni 2025, 19.00 Uhr
Historischer Lernort Neulandhalle
Franzosensand 2, 25718 Friedrichskoog
Eine umfangreiche Veranstaltungsreihe beleuchtet ab dem 13. März 2025 die Aufarbeitung des Nationalsozialismus und die Rolle, die Dithmarschen hier gespielt hat. Weitere Informationen können Sie dem Programm weiter unten entnehmen oder finden Sie hier.
Die Veranstaltungen finden außer am 1. Mai wöchentlich statt und beginnen immer um 19.00 Uhr.
Die Veranstaltungsreihe wird vom Verein Volkshochschulen in Dithmarschen e.V. durchgeführt und findet in Kooperation mit dem Landesbeauftragten für politische Bildung, der Nordkirche, dem Kreis Dithmarschen, der Europa-Universität Flensburg und „Gegen Vergessen – Für Demokratie“ statt.
Hintergrundinformationen
Die Neulandhalle war im Jahr 1935 gebaut worden – als zentraler Versammlungsort im gerade eingedeichten Dieksanderkoog (damals „Adolf-Hitler-Koog“). Hier inszenierten die Nationalsozialisten „Volksgemeinschaft“ und nutzten die Neulandhalle als „Anti-Kirche“. Heute ist eine dauerhafte Ausstellung im Außenbereich ganzjährig täglich bis zum Einbruch der Dunkelheit frei zugänglich. Die Histo-Guides der Neulandhalle bieten vor den Vorträgen eine Kurzführung durch den Historischen Lernort Neulandhalle an. Beginn: 18 Uhr. Sollte das Wetter eine Außenführung nicht zulassen, findet die Führung nur in der Halle statt.
Anmeldung
Das Platzangebot für die Veranstaltungen ist begrenzt. Um sicherzustellen, dass Sie einen Platz erhalten, bitten wir um eine vorherige Anmeldung unter
Programm
Do., 13.03.2025: Die Nationalsozialistische „Volksgemeinschaft“: Geschichte, Relevanz und Aktualität eines Begriffes.
Prof. Dr. Frank Bajohr
Das Grußwort spricht der Landesbeauftragte für politische Bildung, Dr. Christian Meyer-Heidemann.
Do., 20.03.2025: Das Stutthof-Verfahren
Dr. Dominik Groß
Do., 27.03.2025: Demokratischer Neubeginn mit (ehemaligen) Nationalsozialisten? Personelle Kontinuitäten in Schleswig-Holsteins Politik, Polizei und Justiz nach 1945
Prof. Dr. Uwe Danker
Do., 03.04.2025: Wenn aus Misstrauen Gewalt wird
Sabine Bode
Do., 10.04.2025: Adolf Bartels. Literaturgeschichte, Antisemitismus, Rechtsextremismus
Prof. Dr. Marcel Lepper
Do., 17.04.2025: Gustav Frenssen – Ein „erledigter Fall“?
Dr. Andreas Crystall
Do., 24.04.2025: Alfred Kamphausen. Museumsarbeit und Kulturpolitik in drei deutschen Staaten
Marie-Theres Marx
Do., 08.05.2025: Stolpersteine. Erinnerung und Gedenken vor der Haustür.
Dr. Beate Meyer
Do., 15.05.2025: Vom Mehrwert des Erinnerns. Geschichte und Perspektiven der bundesdeutschen Erinnerungskultur.
Dr. Detlef Garbe
Do., 22.05.2025: Erinnern kann man nicht allein. Von der Bedeutung der Gemeinschaft und eine Wiederannäherung an einen (missbrauchten) Begriff.
Bischöfin Nora Steen
Do., 05.06.2025: Aktuelle Radikalisierungstendenzen junger Menschen in der Politik – Versagt die historisch-politische Bildung? Geschichte und Perspektiven der bundesdeutschen Erinnerungskultur.
Dr. Benjamin Stello
Damals in der Rosenstraße
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