Die Entnazifizierungspolitik in Schleswig-Holstein und auf Bundesebene
Montag, 22. April 2024, 18.00 Uhr
Schleswig-Holsteinisches Oberlandesgericht
Gottorfstraße 2
24837 Schleswig
Der Vortrag behandelt zunächst die politischen und gesellschaftspolitischen Verhältnisse in der Zeit von 1945 bis 1951, die die Durchführung und die Beendigung der Entnazifizierung in Schleswig-Holstein in maßgeblicher Weise beeinflussten. Dabei werden insbesondere auch justizpolitische Aspekte beleuchtet, so die nahezu ausnahmslose Integration ehemaliger NS-Juristen. Schließlich wird auch die Entnazifizierungspolitik der ersten Bundesregierung behandelt. Welche Konsequenzen die gescheiterte Entnazifizierung bei der strafrechtlichen Verfolgung von NS-Juristen zeitigte, das wird aus Sicht des Bundesgerichtshofs zum Schluss aufgezeigt werden.
Die Veranstaltung wird in Kooperation mit der schleswig-holsteinischen Arbeitsgruppe von "Gegen Vergessen - Für Demokratie" e.V. durchgeführt.
Programm
Grußworte
Dr. Dirk Bahrenfuss, Präsident des Schleswig-Holsteinischen Oberlandesgerichts
Dr. Christian Meyer-Heidemann, Landesbeauftragter für politische Bildung
Vortrag und Diskussion
Dr. Klaus-Detlev Godau-Schüttke
Moderation und Schlusswort
Günter Neugebauer, Landessprecher von Gegen Vergessen - Für Demokratie
Damals in der Rosenstraße
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