„Und eisig weht der kalte Wind“: Antiziganismus in Geschichte und Gegenwart
Mittwoch, 18.03.2026, 18.00 Uhr
Sinti Union Schleswig-Holstein
Feldstraße 31
24534 Neumünster
In seinem Buch „Und eisig weht der kalte Wind“ berichtet Ricardo Lenzi Laubinger insbesondere von seiner Mutter Sichla Weiss, eine deutsche Sintiza, die 1940 im Alter von 14 Jahren zusammen mit ihren Angehörigen von Hamburg in das Zwangsarbeitslager Belzec im deutsch-besetzten Polen deportiert wurde. Sie überlebte fünf Jahre in verschiedenen Konzentrationslagern. Fast ihre gesamte Familie wurde ermordet.
Laubinger präsentiert die Geschichte seiner Familie und Angehörigen. Er berichtet von ihrer schrittweisen Entrechtung und systematischen Verfolgung, bis hin zur Deportation und über ihre traumatischen Erlebnisse im NS-Konzentrationslagersystem. Dabei spricht er nicht nur über den Völkermord der Sintize/Sinti und Romnja/Roma (Porajmos), sondern auch über den Neuanfang der verfolgten Minderheit nach dem Zweiten Weltkrieg und den Kampf um Anerkennung und finanzielle Wiedergutmachung.
Die Veranstaltung wird in Kooperation zwischen der Sinti Union Schleswig-Holstein und dem Landesbeauftragten für politische Bildung durchgeführt.
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